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Die richtige Altersvorsorge für Frauen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: HanseMerkur Versicherung   
Donnerstag, 09. Oktober 2008 um 15:44

Frauen kümmern sich noch immer zu wenig um ihre Altersvorsorge. Das ist umso bedenklicher, als sie stärker von der Altersarmut bedroht sind als Männer. Schon heute lebt ein Großteil der Rentnerinnen von weniger als 650 Euro pro Monat. Die Gründe für das niedrige Alterseinkommen liegen in dem geringeren Verdienst, in Babypausen oder in Hausfrauenzeiten. Ferner haben sich Frauen in der Vergangenheit stärker auf die Absicherung durch die Ehe verlassen. Doch immer mehr Ehen werden geschieden. Zudem sterben die Männer meist früher, was die finanzielle Situation der Frauen ebenfalls verschlechtert.


Je früher, desto besser

Nicht zuletzt auch angesichts sinkender staatlicher Leistungen und einer sinkenden Kaufkraft ist es für Frauen so wichtig, sich möglichst früh mit dem Thema "Altersvorsorge" zu beschäftigen. Immerhin muss die Rente länger reichen als bei Männern, deren Lebenserwartung im Schnitt sechs Jahre niedriger ausfällt.

Mit Riester auf Nummer Sicher
Ein wichtiges privates Standbein neben der gesetzlichen Rentenversicherung bildet die Riester-Rente. Der Vorteil gegenüber anderen Geldanlagen liegt in der staatlichen Förderung und in Steuervorteilen. So zahlt der Staat seit 2008 154 Euro pro Person, für jedes Kind kommen noch 185 Euro dazu, für ab 2008 Geborene sogar 300 Euro. Jungen Leuten unter 25 Jahren gibt der Staat einmalig bei Vertragsabschluss 200 Euro. Dafür müssen Beiträge in Höhe von mindestens 4 Prozent des Vorjahreseinkommens eingezahlt werden. Schließt der versicherungspflichtige Ehemann einen Vertrag für seine Frau ab, kann sie von den Zulagen profitieren, ohne einen Cent dafür in den Vertrag investieren zu müssen. Ausgezahlt wird später als Leibrente, wobei eine 30-prozentige Teilauszahlung gleich zu Rentenbeginn möglich ist. Der Riester-Vertrag kann weder verpfändet noch abgetreten werden.

Welcher ist der richtige Vertrag?
Welche der verschiedenen Vorsorgearten Sie wählen, hängt ganz von Ihrem Sicherheitsbedürfnis und vom Einstiegsalter ab.

  Klassische Riester-Rentenversicherung: Neben den Zulagen und Steuervorteilen profitiert die Sparerin bei diesem Modell auch vom garantierten Zins und der Überschussbeteiligung. Diese Form eignet sich besonders gut für sicherheitsbewusste Menschen, da das Risiko äußerst gering ist. Weil sich bei der Versicherung die spätere Rente gut kalkulieren lässt, empfiehlt sie sich auch noch für 40- bis 50-Jährige.
  Fondsgebundene Riester-Rentenversicherung: Das Kapital wird in Investmentfonds angelegt und kann damit eine höhere Rendite als die klassische Versicherung erzielen. Entsprechend höher ist auch das Risiko, denn zwischenzeitliche Verluste durch Schwankungen an der Börse sind möglich. Je länger der Vertrag läuft, desto weniger fallen solche Schwankungen allerdings ins Gewicht. Frauen, die renditeorientiert anlegen und noch genug Zeit, am besten mehr als 20 Jahre, bis zur Rente haben, sind hiermit gut beraten.
  Riester-Fondssparpläne: Hierbei wird das Geld über einen Sparvertrag regelmäßig in einen Investmentfonds eingezahlt. Die Anlegerin kann hier von den Kurssteigerungen an der Börse profitieren, ist aber genauso auch von den Verlusten betroffen. Deshalb empfiehlt sich diese Form der Altersvorsorge eher für Frauen bis 45, die das Börsenrisiko nicht scheuen.
  Banksparpläne: Das Geld der Kundin wird beim Banksparplan risikofrei angelegt und erzielt so auch eine eher durchschnittliche Rendite. Frauen über 50 Jahre sind mit dieser Form der Altersvorsorge ganz gut beraten.

Mindestens 10 Prozent jeden Monat
Damit wirklich ein Polster für das Alter geschaffen wird, sollten 10 bis 20 Prozent jeden Monat in die Vorsorge fließen. Laut einer repräsentativen Umfrage des Allensbach Instituts für Demoskopie investieren Frauen zirka 80 Euro weniger monatlich in ein Altersvorsorgeprodukt als Männer. Im Durchschnitt geben sie 160 Euro aus, fast ein Drittel sogar noch weniger als 100 Euro.
 
HanseMerkur Versicherung
 
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