| Versicherte profitieren von der Leistungsstärke der AOK |
|
|
|
| Geschrieben von: AOK Versicherung | |
| Donnerstag, 27. November 2008 um 11:49 | |
|
Ahrens: Für die Gesundheitsfonds-Welt gerüstet Die AOK-Gemeinschaft ist nach den Worten des Vorstandschefs für die neue Gesundheitsfonds-Welt gut aufgestellt: "Alle 15 AOKs werden ohne Zusatzbeiträge starten." Wichtig sei aber, dass die Politik den Krankenkassen im nächsten Jahr nicht noch weitere Mehrausgaben aufbürde, als jetzt schon für Krankenhäuser und Vertragsärzte beschlossen sei. Die künftige Verteilung der Beitragseinnahmen auch nach dem Krankheitszustand der Versicherten werde den bisherigen Wettbewerb der Kassen um möglichst gut verdienende und gesunde Versicherte unattraktiver machen. "Künftig wird der Einsatz für eine hochwertige medizinische Versorgung belohnt. Damit spielt die Qualität endlich eine wichtigere Rolle", ist Ahrens überzeugt. Hier sei die AOK mit ihren umfassenden Erfahrungen etwa in speziellen Behandlungsprogrammen für chronisch Kranke oder in der Qualitätssicherung der stationären Versorgung Vorreiter in der Kassenlandschaft. Umlageverfahren von Finanzmarktkrise nicht betroffen Direkte Auswirkungen der aktuellen internationalen Finanzmarktkrise auf die GKV sind nicht zu erwarten. "Hier zeigt sich die Sicherheit des Umlageverfahrens für alle Beteiligten: die Patienten, die sich nicht darum sorgen müssen, ob ihre medizinische Behandlung nicht übernommen wird, und auch für die sogenannten Leistungserbringer, also Ärzte, Krankenhäuser, Apotheken, Hilfsmittel-Anbieter und weitere. Sie haben keine Zahlungsausfälle zu befürchten", so Ahrens. Auch die Gelder, die Krankenkassen und andere Sozialversicherungen auf dem Kapitalmarkt angelegt haben, sind sicher. Das hat das Bundesversicherungsamt (BVA) in Bonn klargestellt. "Kein Beitragszahler muss Angst haben, dass seine Beitragsgelder verzockt werden", so BVA-Präsident Josef Hecken. Er begründet dies mit den engen rechtlichen Rahmenbedingungen, der Einlagensicherung und den strengen Kontrollen, denen Krankenkassen wie andere Sozialversicherungsträger bei ihren Anlagen unterworfen sind. Hecken: "Sicherheit und Liquidierbarkeit haben Vorrang vor der Rendite." Solche Geldanlagen seien für das laufende Geschäft notwendig, um Liquiditätslücken genauso zu vermeiden wie ein ständiges Auf und Ab bei den Beitragssätzen. Nicht absehbar ist, wie sich die Finanzmarktkrise auf die Erwerbstätigkeit und damit auf die Zahl sozialversicherungspflichtiger Beschäftigter auswirken wird. "Wenn es zu Beitragsausfällen kommen sollte, ist die Bundesregierung gefordert, zu reagieren und den einheitlichen Beitragssatz entsprechend anzupassen", mahnt Ahrens.
AOK Versicherung |




