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06 | 02 | 2012
Newsflash

Berlin - Mit zunehmendem Alter wächst der Anteil der allein lebenden Senioren. Vor allem Frauen - 60 Prozent der über 75-Jährigen - leben im Alter allein. Dennoch ist die Bindung Älterer an Partner und Familie in der Regel groß, wie eine aktuelle GfK-Studie im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) zeigt. Jeder zehnte Senior über 55 Jahren sorgt selbst für pflegebedürftige Eltern oder Partner.

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Beitragsentwicklung bei den Privaten! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, 14. April 2008 um 12:09
Eine große Rolle bei der Entscheidung für die private Krankenversicherung spielt auch die Beitragsentwicklung. Wenn man jung ist sind die Beiträge günstig, aber bleibt dies auch im Alter so?
Ganz allgemein kann man sagen, dass die privaten Krankenversicherer ihre Beiträge zukunftssicher berechnen. Wobei das steigende Lebensalter der Mitglieder mit eingerechnet wird. Die daraus resultierenden höheren Gesundheitsleistungen können somit aufgefangen werden.

Die Privaten Krankenkassen bilden Altersrückstellungen. Da älter werdender Mitglieder, in der Regel höhere Gesundheitsleistungen in anspruch nehmen und es weiterhin inflationsbedingte Preissteigerungen geben wird.
Diese Maßnahme allein reicht jedoch nicht aus. Eine weitere Reserve für eine Beitragsentlastung im Alter schaffen die Versicherer
durch die Zinsüberschüsse, genannt Überzinsen, die aus der Anlage für Altersrückstellungen erzielt werden. Altersrückstellungen werden mit 3,5 % verzinst. In Wirklichkeit erzielen die privaten Krankenversicherungen für diese Gelder durchschnittlich aber ca. 5 %.
Überzinsen sind also die Differenz zwischen den garantierten und tatsächlich erzielten Zinsen.
Modellrechnungen der PKV zeigen, dass damit künftige Kostensteigerungen von jährlich bis zu 4 % bei älteren Versicherten aufgefangen werden können.
Der Beitrag entwickelt sich somit im gleichen Verhältnis wie bei jüngeren Versicherten

 

Weitere Optionen um Beitragsstabilität im Alter oder sogar Beitragssenkungen in der privaten Krankenversicherung zu erreichen bieten sich z.B. durch den Wechsel in einen Standardtarif, der dann den Leistungen der gesetzlichen Krankasse beispielsweise entspricht und einen gesetzlich begrenzten Höchstbeitrag hat.
Mit der Reduzierung bestimmter Leistungen können ebenfalls bei Bedarf weitere Beiträge eingespart werden.

 

Aktualisiert ( Mittwoch, 16. April 2008 um 13:22 )
 
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